Smart Medical Information Technology for Healthcare

Bei der medizinischen Versorgung fallen viele Daten an, die bei der Patientenbehandlung ermittelt und für Prognosen sowie Diagnosen verwendet werden. Auch bei der Forschung werden Patientendaten benötigt, um mit diesen neue Therapien und Forschungsmethoden durchzuführen und zu evaluieren. Die Medizininformatik-Initiative (MI-I), welche vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen wurde, schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Forschung und medizinische Versorgung näher zusammenrücken. Dazu wurden im Rahmen der MI-I vier Projekte ins Leben gerufen: DIFUTURE, HiGHmed, MIRACUM und SMITH. Innerhalb der einzelnen Projekte werden konkrete Anwendungsfälle behandelt, die die Möglichkeiten moderner digitaler Dienstleistungen und Infrastrukturen im Gesundheitsbereich zeigen und umsetzen sollen. Die RWTH Aachen University ist Teil vom SMITH Projekt.

Projektziele

Innerhalb des SMITH-Projektes werden innovative IT-Lösungen zur Verbesserung der medizinischen Patientenversorgung entwickelt. Mit Hilfe von Datenintegrationszentren (DIZ) und einem im Projekt entwickelten Marketplace wird die interoperable Nutzung von Daten und der patientenorientierten Forschung ermöglicht. Anhang von drei Anwendungsfällen soll der Mehrwert dieser Dateninteroperabiliwtät gezeigt werden. Im ersten methodischen Use-Case „Phenotype pipeline“ (PheP) werden innovative datenanalytische Methoden und Werkzeuge entwickelt, welche medizinische Daten erschließbar machen.

Mit Hilfe zweier klinischer Anwendungsfälle soll die dem Hauptziel zugrunde liegende Vorgehensweise belegt werden.
Im Use-Case ASIC (Algorithmic Surveillance of ICU Patients) werden die auf Intensivstationen anfallenden Daten kontinuierlich ausgewertet, um den Zustand der Patientinnen und Patienten automatisiert zu überwachen, um ein schnelles therapeutisches Eingreifen zu ermöglichen. Hierbei wird sich vor allem auf die Krankheit „Acute Respiratory Distress Syndrom“ (ARDS) - also akutes Lungenversagen - fokussiert. Dieses weist eine sehr hohe Mortalität auf, was vor allem auf die oftmals zu späte Erkennung der Krankheit zurückzuführen ist. Mit Hilfe der automatisierten Überwachung soll ein frühzeitiger Befund ermöglicht und folglich die Patientenbehandlung verbesser werden.


Der klinische Use-Case HELP fokussiert sich auf den zielgerichteten Einsatz von Antibiotika zur frühzeitigen Bekämpfung bakterieller Infektionen. Mit Hilfe von innovativen Technologien soll die Infektiologie auf Normal- und Intensivstationen unterstützt werden.

Die Arbeiten am Informatik 11 finden im Rahmen des Use-Cases ASIC statt. Hier finden Sie ausgeschriebene Abschlussarbeiten.

Ansprechpartner: Simon Fonck, M.Sc. RWTH

Projektpartner

Publikationen

Im Rahmen des Projektes SMITH entstandene Publikationen:


RWTH Aachen - Lehrstuhl Informatik 11 - Ahornstr. 55 - 52074 Aachen - Deutschland